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Glauben

Es ist ein schöner Sonntagnachmittag im Juli, die Sonne prallt bei gut 30 Grad auf die Straßen. Ein perfekter Tag um etwas zu unternehmen, mit dem Fahrrad bietet es sich an. Zumal auch heute die Tour de France zu Ende geht.

Ein Junge von etwa 15 Jahren macht sich fertig zu einer MTB Tour, er hat vor, etwa eineinhalb Stunden zu fahren, keinesfalls länger, da er sonst die Schlussetappe nach Paris der Tour de France verpassen würde. Also schnell die Runde durchpfeffern und vors Fernsehen. Er ist etwa 4 km weit gefahren, und fährt eine leicht ansteigende Straße hoch, der Blick im Wiegetritt nach unten gesenkt, nur auf die Straße guckend voll im Tretrhytmus. Dann kurz der Blick nach vorne, der Schreck fährt dem Jungendlichen in die Glieder, zum Reagieren keine Zeit mehr. Ein am rechten Seitenrand parkendes Auto direkt vor ihm, vielleicht 2-3 m, zum ausweichen bei 30 km/h keine Möglichkeit mehr. Ein heftiger Knall und splitterndes Glas zerreißen die ruhige Mittagshitze. Der Teenager blutet aus dem Gesicht, er hat das Gefühl die Zähne wären wie abgebrochen, solch einen Druck spürt er darauf. Die Türe aus dem Nachbarhaus öffnet sich, Leute laufen aufgeregt heraus um zu gucken was dass für ein scheppernder Knall war. Erschrocken stellen die Leute fest, das der Junge, wohl mit voller Wucht, durch den Aufprall, in die Heckscheibe des Autos geschleudert wurde. Schnell sehen die Leute das er sich starke Schnittverletzungen zugezogen hat. Notarzt und Krankenwagen werden verständigt, und er wird ins Krankenhaus eingeliefert. Dort erfolgt die weitere Versorgung mit dem Nähen der vielen Schnittwunden im Gesicht. Nach einer Woche werden dem jungen Mountainbiker, nach einer Computer Tomographie, noch 5 Wochen Halskrause verordnet. Das ist das schlimmste für ihn. 5 Wochen nicht Radfahren zu können und das in den Sommerferien bei herrlichem Sommerwetter. Absolut grausam.

Die Geschichte dieses Jungen ist meine eigene Geschichte, ich selbst habe sie erlebt, im Sommer 2001. Doch bei mir ist nicht die Trauer geblieben, dass ich solange nicht Radfahren konnte sondern die Freude, Gesund leben zu können, die Beine bewegen zu können, ja sogar überhaupt noch leben zu dürfen. Schließlich hätte ich mir fast das Genick gebrochen.

Woher kommt diese Freude? Die Kraft zu dieser Freude gibt mir der, der alles erschaffen hat. Denn ich glaube nicht an Glück oder Zufall. Alles was geschieht, geschieht nicht zufällig. Deswegen geht mein Dank und meine Freude an den der mich beschützt und behütet hat - Jesus Christus. Er sorgt sich um mein Leben und gibt acht auf alles was ich tue. Er hat mir auch die Kraft gegeben die 5Wochen mit der Halskrause zu überstehen. Doch noch eine viel größere Freude kommt in mein Herz, wenn ich daran denke was Gott für uns Menschen getan hat. Er hat alle unsere Sünden auf sich genommen und für uns bezahlt. Aber sind wir überhaupt Sünder? Sind wir nicht alle gute Menschen? Die Bibel sagt ganz klar Nein.

Römer 3,23: "Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte."

Jeder Mensch ist von Geburt an Sünder, und bedarf der Vergebung der Sünden durch Jesus Christus. Doch wie vergibt mir Gott meine Sünden? In dem ich an Gott glaube, und daran glaube dass Jesus für meine Sünden, die ich getan habe, am Kreuz gestorben ist. Wenn ich dass glauben kann, und Gott für die Erlösung danken kann, bin ich frei von allen Sünden und werde ewiges Leben haben. Das verspricht uns auch die Bibel in Johannes 3,16:

"Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben."

Darauf können wir uns wirklich freuen, das bringt tiefe immerwährende Freude für unser Leben.